All-on-6 nutzt meist sechs Implantate pro Kiefer. Lesen Sie, welche Unterschiede, Voraussetzungen und Planungsfragen wichtig sind.
All-on-6 und All-on-4 im Vergleich
Mehr Implantate können die Abstützung verändern, bedeuten aber auch mehr chirurgischen Aufwand und setzen ausreichendes Knochenangebot voraus. Nicht die maximale Implantatzahl, sondern eine biologisch und prothetisch sinnvolle Verteilung ist entscheidend.
Prothetische Planung vor der Operation
Die spätere Zahnposition, Lippenstütze, Bisshöhe, Reinigungsmöglichkeit und Schraubkanäle sollten vor der Implantation geplant werden. Eine rein chirurgische Planung ohne Zahnersatzkonzept kann zu ästhetischen oder funktionellen Kompromissen führen.
Materialien der endgültigen Versorgung
Mögliche Materialien sind verstärkte Kunststoffe, Komposit, Metallkeramik oder Zirkon. Gewicht, Bruchverhalten, Reparaturfähigkeit, Ästhetik und Kosten unterscheiden sich. Die Materialangabe sollte schriftlich im Angebot stehen.
Reise- und Terminplanung
Bei zweiphasigen Konzepten sind häufig zwei Aufenthalte nötig. Der zweite Termin sollte nicht allein nach Kalender, sondern nach medizinischer Heilung geplant werden.
Häufige Fragen
Braucht All-on-6 immer einen Knochenaufbau?
Wie viele Tage dauert der erste Aufenthalt?
Kann man zwischen All-on-4 und All-on-6 nur nach Preis wählen?
- Schriftlichen Therapie- und Kostenplan verlangen
- Materialien, Implantatpass und Laborangaben dokumentieren lassen
- Nachsorge und Verantwortlichkeiten nach der Rückreise klären
Redaktioneller Hinweis
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Diagnose, Therapieempfehlung oder Rechtsberatung. Bei Beschwerden wenden Sie sich an eine Zahnarztpraxis.